ab 1.130,- EUR. p.P.

Reise zu den Königsstädten von Marokko (9 Tage)

  • Eingeschlossene Leistungen :

    – Alle Transfers in Minibus oder Geländewagen.
    – Übernachtungen in stilvollen Unterkünften der Mittelklasse.
    – Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
    – Vollpension während der Trekkingtouren
    – Deutschsprachiger Reiseleiter, wenn nicht verfügbar, dann Englisch-O. Französischsprachig
    – zertifizierter Bergführer während der Gebirgstouren
    – Gepäcktransport mit Dromedaren in der Wüste und Maultieren im Gebirge
    – Campingausrüstung (Schlafzelte, Liegematten, Kochausrüstung, Gedecke, Hauszelte)
    – Kamelritt
    – Umfangreiche Reisevorbereitung und Landesinformationen

  • Nicht im Preis enthalten :

    – Anreise, Flug o.ä., da die Preise stark schwanken je nach Abflughafen und Termin der Reise
    – Reiseversicherungen
    – Trinkgelder
    – Vom Programm abweichende Sondervereinbarungen Für die Städterundreisen beträgt die Gruppengröße 8 bis 14 Personen, für die Wüsten und Gebirgstouren 6 bis 12 Personen. Sollte die Gruppengröße nicht zustande kommen, kann die Reise ggf. unter Zahlung eines Aufpreises möglich gemacht werden.

Tag 1

 


Empfang durch Ihre Reiseleitung, kurze Stadtrundfahrt durch die größte Stadt des Landes (ca. 3,9 Mio. Einwohner in der Region Grand Casablanca) und Zentrum der marokkanischen Wirtschaft. Sie besuchen die Moschee Hassan II., die eine der größten Moscheen der Welt ist. Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das höchste Minarett und das höchste religiöse Bauwerk der Welt. Übernachtung in einem 3-Sterne-Hotel.

Tag 2

 


Fahrt entlang der Küste in die Hauptstadt Rabat (90 km). Sie ist die zuletzt erbaute der marokkanischen Königsstädte. Jede der Königsstädte war zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte Marokkos die Hauptstadt einer der großen Dynastien des Landes. Die jeweiligen Herrscher bauten ihre Hauptstadt aufwendig und prachtvoll aus. Heute gehören sie zum Weltkulturerbe.
Rabat liegt an der Mündung des Bou-Regreg, ist Landeshauptstadt, Residenz des Königs und Regierungssitz. Auf einer Stadtbesichtigung führen wir Sie zum Königspalast und in die Medina mit der Großen Moschee, dem Mausoleum der Könige und dem unvollendeten Hassan-Turm, dem Wahrzeichen der Stadt. Sie werden Gelegenheit haben, die Souks zu durchstreifen, um einen ersten Einblick in orientalisches Handwerk und den Handel zu gewinnen: Leder, Keramik, Wolle, Schmieden, Tischler, Gold und Silber und duftende Gewürze, um nur einiges aufzuzählen. Übernachtung in einem 3-Sterne-Hotel.

Tag 3

 


Fahrt nach Meknes. Moulay Ismail ließ im 17. Jahrhundert in Meknes die Ville Imperial als Zeichen seiner Macht erbauen. Nach seinem Tod und der Verlegung des Herrschersitzes nach Fès geriet Meknes in Vergessenheit. Die riesige Palastanlage zerfiel. Zeugnis von der einstigen Größe legen noch die Außenmauern und das schönste und mächtigste Tor Marokkos, Bab El Mansour, ab. Hier wurden früher Gerichtsverhandlungen abgehalten und die Köpfe der Hingerichteten ausgestellt.

Sehenswert ist auch der Souk von Meknes. Er zählt zu den größten und bedeutendsten von Marokko. Dort findet man ein überaus reiches Angebot an marokkanischen Handarbeiten.

Im Anschluss besichtigen wir zwei nahe gelegene Stätten von historischer Bedeutung: Volubilis, die bedeutendste römische Ruinenstätte Marokkos mit vielen gut erhaltenen Säulen und Mosaiken und Moulay Idris, dem „Mekka der Marokkaner“. Die Grabstätte Idriss I., dem Begründer der ersten arabischen Herrscherdynastie auf marokkanischem Gebiet, entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte zum wichtigsten Wallfahrtsort Marokkos. Zahlreiche Gläubige pilgern siebenmal zur Grabstätte Idriss I. und verzichten auf die Pilgerfahrt nach Mekka.

Weiterfahrt nach Fès und Übernachtung im 3-Sterne-Hotel.

Tag 4

 


Fès ist die drittgrößte Stadt Marokkos und war einst das kulturelle und religiöse Zentrum Marokkos. Unsere Stadtbesichtigung führt in die drei Stadtviertel, in die Fès aufgeteilt ist. Der älteste Stadtteil Fès-el-Bali, wurde im arabischen Mittelalter erbaut, dessen Charakter nicht verloren gegangen ist. Fès-el-Bali wurde um die Qarawiyin-Universität erbaut, die nach ihrer Gründung im Jahre 859 das Zentrum des öffentlichen Lebens darstellte. Sie wird von der Stadtmauer eingeschlossen. Geschäftiges Treiben in den engen Gassen, in denen kein Fahrzeug fahren kann, Gerüche von Gewürzen und Garküchen, Geräusche des angesiedelten Handwerks hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Ein Besuch in einer Gerberei, in der Felle auf traditionelle Art gegerbt und die Leder gefärbt werden, wird angeboten.

Ein zweiter Stadtteil ist die so genannte Neustadt Fès el Jadid. Sie wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut, als Fès zur Hauptstadt erklärt wurde. Im Zentrum stehen der Königspalast und die Mellah, das jüdische Viertel.

Der dritte Stadtteil ist die Ville Nouvelle, die auf die Kolonialherrschaft der Franzosen zurückgeht. Sie stellt heute den flächen- und einwohnermäßig größten Teil von Fès dar. Von dort aus hat man einen guten Ausblick auf Fès el Bali, wobei die herrlichen arabisch-andalusischen Bauwerke und die Minarette der Moscheen mit den Dächern aus grün lasierten Ziegeln erst richtig zur Geltung kommen. Übernachtung im 3-Sterne- Hotel.

Tag 5

 


Ruhetag in Fès. Gelegenheit für eigene Erkundungen und Einkäufe in der Stadt.

Tag 6

 


Die Fahrt geht durch das Atlasgebirge in die Nähe von Beni Melal zu den berühmten Wasserfällen von Ouzoud. Sie liegen in Mitten einer wunderschönen Landschaft und gehen vor roten Felsen ca. 100 Meter in die Tiefe. Beim Abstieg durch den Wald verbinden sich das Rauschen und Tosen des Wassers mit der Stille des Waldes, für Sie eine wohltuende Ruhe nach den Stadtbesichtigungen der letzten Tage. Vor den sprühenden Wassertropfen der Wasserfälle bilden sich im Sonneschein farbenprächtige Regenbögen. Übernachtung in Beni Melal im 3-Sterne-Hotel.

Tag 7

 


Fahrt nach Marrakesch, der malerischsten unter den Königsstädten. Am Nachmittag Besichtigung der Altstadt und einer Vielzahl architektonisch bedeutender Gebäude, unter anderem die Koutoubia-Moschee, die ehemalige Koranschule „Medersa Ben Yussef“, den ehemaligen Palast El Badi, von dem nur noch die Grundmauern übrig sind, der aber dennoch durch seine Größe besticht, sowie durch die vielen Störche, die auf seinen Mauern nisten, außerdem das Palais Bahia, ein Sultanspalast aus dem 19. Jh. mit beeindruckenden Innenräumen und Gärten.

Im Gegensatz zu der arabischen Stadt Fès hat Marrakesch typisch berberischen Charakter. Die Altstadt umgibt eine beeindruckende Mauer von 12 Kilometer Länge. Im Zentrum der Altstadt liegt der Souk, ein Labyrinth von kleinen Gassen, größtenteils überdacht, mit kleinen Läden für Waren des täglichen Bedarfs und Souvenirs. Je tiefer man in den Souk eindringt, umso traditioneller und ursprünglicher wird es. In den Handwerkervierteln verkaufen die Gerber, Kupferschläger, Schuhmacher, Holzschnitzer, Töpfer und andere Handwerker ihre Waren. In vielen Werkstätten kann man sie bei ihrer Arbeit beobachten. Die Gasse der Färber ist die größte Attraktion. Buntgefärbte Wolle hängt zum Trocknen über der Straße, ein farbenprächtiges Bild.

Der wohl berühmteste Platz von Marrakesch ist der Djemaa El Fna. Die unvergleichliche orientalische Atmosphäre wird von Touristen und Einheimischen gleichermaßen geschätzt. Den ganzen Tag herrscht ein buntes Treiben, das gegen Abend seinen Höhepunkt findet. Dann werden über hundert Stände aufgebaut, an denen kulinarische Spezialitäten frisch zubereitet werden. Schlangenbeschwörer, Zauberer, arabische Märchenerzähler, Akrobaten und Feuerschlucker treten auf. Traditionelle Musik und würzige Düfte verbreiten eine Stimmung wie aus Tausendundeiner Nacht. Damit Sie dies mit allen Sinnen erleben können, übernachten Sie in einem 3-Sterne-Hotel in mitten der Altstadt.

Tag 8

 


Der letzte Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Je nach gewähltem Abflughafen fahren Sie gegen Nachmittag nach Casablanca und übernachten dort oder verbringen den Abend in Marrakesch.

Tag 9

 


Transfer zum Abflughafen

Reisetipps

Reisepass

Sollte bei der Einreise noch mind. 6 Monate gültig sein.

Zum Schlafen

  • Schlafsack, sollten bis ca.–5° geeignet sein
  • Aufblasbare Isomatte kann man mitbringen, muss man aber nicht. Matratze ist vorhanden.

Kleidung

  • Luftige lange Hose und langärmlige Hemden oder Shirts
  • Warmer Pullover oder Flies Jacke für den Abend
  • feste Schuhe (Trekking- oder Turnschuhe)
  • Sandalen mit gutem Profil und Trekkingstrümpfen sind genauso geeignet

Wasser

  • Auf der Tour führen wir Mineralwasser in 1,5 Liter- Flaschen mit.
  • Unterwegs trifft man auch auf Brunnen, wo man sich gelegentlich waschen kann.

Sonnenschutz

  • Sonnencreme für das Gesicht
  • Sonnenbrille
  • Als Kopfbedeckung eignet sich ein traditioneller Turban, der um den Kopf gewunden, Kopf und Nacken vor der Sonneneinstrahlung schützt. Wir leihen Ihnen gern einen für die Dauer der Wüstentour oder Sie kaufen diesen.

Was man sonst noch braucht

  • Eine kleine Reisetasche oder Rucksack für die Wüstentour
    (Ihr großes Gepäck (Koffer) wird sicher untergebracht sein.)
  • Taschenlampe Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Fernglas (lohnt sich, für die faszinierende Weite der Wüste)
  • Medikamente für den pers. Bedarf
  • Ziploc-Beutel zum Schutz des Fotoapparates gegen Sand
  • Babyfeuchttücher zum „Waschen“
  • Feuerzeuge zum Toilettenpapier anzünden (2 Stück)
  • Fall Sie Vegetarier oder Allergiker sind, lassen Sie es uns wissen.

Praktische Informationen

  • Gesundheit: Besondere Impfvorschriften für Marokko bestehen nicht, da der Aufenthalt gesundheitlich kaum bedenklicher ist als eine Reise in ein südeuropäisches Land. Grundsätzlich empfehlenswert ist allerdings eine gültige Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Polio (Kinderlähmung). Aktuelle Hinweise erhalten Reisende über die Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes im Internet.
  • Stromspannung: Die Netzspannung beträgt 220V. Fast überall finden sich Steckdosen, die für europäische Geräte (z.B. Akkuladegerät für den Fotoapparat) passen. Eventuell ist die Mitnahme eines Südeuropasteckers empfehlenswert.
  • Zeit: Während der mitteleuropäischen Winterzeit beträgt der Zeitunterschied in Marokko minus eine Stunde, im Sommer müssen die Uhren entsprechend zwei Stunden zurückgestellt werden.
    Achtung! Während der marokkanischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied nur eine Stunde!
  • Schwarze Liste Flugunternehmen: Bitte beachten Sie bei Ihrer Flugbuchung die offizielle EU-Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die eine Betriebsuntersagung ergangen ist.
  • Einreise: Haupteinreiseflughäfen für Urlauber aus Europa sind Agadir, Marrakesch und Casablanca. Die Flüge erfolgen per Direktflug oder mit Zwischenstopps. Die Abfertigung am Flughafen ist relativ unproblematisch. Bereits im Flugzeug füllt man dazu einen Einreisezettel aus (carte de débarquement), den man zusammen mit dem Pass am Schalter vorlegt. Bei der Ausreise ist entsprechend ein Ausreisezettel auszufüllen, der in der Nähe der Abfertigungsschalter ausliegt. Bei der Zollabfertigung wird das Gepäck nur selten kontrolliert.